MONUMENTE IN COSTA MARTIÁNEZ

Im Jahr 1967 wird der Lanzarotische Künstler César Manrique mit der künstlerischen Leitung des Projekts Costa Martiánez betraut. Seine Handschrift ist in allen Winkeln der Anlage sichtbar und verleiht ihr eine traditionelle kanarische Ästhetik. Während der Bauarbeiten entwarf der Künstler zudem zahlreiche Skulpturen und Monumenten für die Anlage, eine Augenweide für alle Besucher.

Die zweite der beweglichen, von César Manrique “Windspiele” getauften Skulpturen.

Diese bewegliche Skulpturengruppe aus Eisenplatten repräsentiert die Erosion und den Alterungsprozess, welche das Meer an allen menschengemachten Bauwerken bewirkt. Ein Symbol für den Lauf der Zeit.

Der Sockel besteht aus durchlöchertem Basaltgestein.

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Die erste der zwei “Windspiele” genannten Skulpturen César Manriques.

Sie besteht aus einer beweglichen Struktur aus Stahlkegeln auf einem Eukalyptusstamm, umgeben von Teichen und verschiedenen Pflanzen.

Sie stellt die Symbiose des Natürlichen in Form des Eukalyptusstammes mit dem Künstlichen, den drehbaren, vom Wind bewegten Metallelementen dar.

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Der Tintenfisch (Kalmar) ist eine für Kinder gestaltete Skulptur im Kinderbecken von Los Alisios. Verschiedene Tunnels und leuchtende Farben regen zum Spielen an. Sie besteht aus verputztem, rot und weiß gestrichenem Beton mit Augen aus grünen Flaschenböden.

 

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Skulptur aus verschaltem und bouchardiertem Beton, welche statische Betonwellen auf die dynamischen Wellen der Umgebung treffen lässt. An ihrem Sockel befindet sich ein kleines Labyrinth für Kinder.

 

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Bronzebüste von César Manrique.

César Manrique (24.04.1919 – 25.08.1992). Geboren auf Lanzarote. Der kanarische Künstler war der international bekannteste und avantgardistischste Vertreter des spanischen Surrealismus, mit großen Ausstellungen auf der ganzen Welt, vor Allem in Houston und New York. In einer Pizzeria Hafens von La Cruz entwarf er auf einer Papierserviette den Lago Martiánez.

Skulptur aus zähen Wurzeln, welche das Unbewusste, die Neurose und die Libido symbolisieren. Gewidmet einem der brillantesten Köpfe der Psychoanalyse des 20. Jahrhunderts.

Eine Allegorie auf die Architektur eines Schiffes, die Elemente der Seefahrt wie Segel, Maste, Schornsteine für die Einrichtung einer Cocktailbar aufnimmt.

Der “Wasserkrater” (erste Wasserskulptur) stellt das Gegenteil eines Vulkans dar. Ein Vulkan speit Feuer und Lava und formt die Landschaft der Kanaren. Ein Wasservulkan ist Leben und füllt den See mit Wasser.

 

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Die zweite Wasserskulptur ist mit ihrer Höhe von 50 Metern eines der Wahrzeichen von El Lago. Diese Skulptur wird stetig durch die Passatwinde geformt.

 

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Skulpturengruppe aus mit Harz behandelten Eukalyptusstämmen, welche die Veränderung der natürlichen Ordnung der Dinge durch den Menschen thematisiert.

 

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César Manrique hat in die Landschaft der Costa Martiánez Anlage zwei Wasserfälle eingebettet. Der Naturliebhaber brachte über eine Stunde damit zu, die Steine der Wasserfälle so anzuordnen, dass ein perfekter Klang geschaffen wurde. So erinnert sich der Historiker Francisco Galante, ein enger Freund des Künstlers aus Lanzarote, in diesem Interview.

 

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